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Geschichts- und Museumsverein

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Das Öberzeller Lied

Das „Öberzeller“ Lied ist in Zella-Mehlis und Umgebung ein beliebtes Vortragsstück. Es wurde auch in andere Ortschaften und Mundarten übernommen, wobei sowohl die Mundart als auch die Ortsnamen den jeweiligen Gegebenheiten angepaßt wurden.


's wor in der Frühjohrszeit,
wu der Schnea wag woar,
es woar e wonner hüscher Noachmittoag,
ging ich ins Revier,
wollt Hersch un Reahle spür,
un wollt Hörner süch of manchen Schloag

Bin weit römgetappt,
ho gesucht, geglotzt,
es woar de Müh nit wart, wos ich dort fand:
blues e Reahbockshorn,
wu schu die Füchs dru woarn,
henne un der Spetzgeberger Waand.

Haiwarts ging ich durch
dan kalle Luhboachsgroind,
un doa trof ich en, dan ich gut kaant.
In der Waaldmühl,
woar e beiden Lawe,
eener göckt in Ern, dar hatt'n Braand.

Es woarn a Määle doar,
un ku mich ai ze noah,
da pfetzt ich se för lauter Fröd ins Bei.
Prost, ü liewe Leut,
es is ju Sonnab heut,
u vor Mettemoicht ginn me net hai.

Wu ich hai kumm,
schlich ich henne röm,
klopft uuns Kammerfenster nu,
glotz mei All raus,
freacht: War is denn daus?
Sött ich: Lompemainsch, es is dei Muh.

Bein Menschern römgekroche,
die poar Mops versöffe,
Schüh un Strömpf sen aus wie lauter Miest!
Ich ging in die Knie,
hob die Hänn in de Hüe,
zonnt muiss ebbes kumm, doas woar gewieß.

Ich kriecht ai rü, ai nü,
kriecht ai mettenai,
daß ich döcht, mich tröf e kaller Schloag,
un die Schlää, ü Leut,
die vergoß ich niet,
bis un min allerletzte Laawestog.

Sie schnappt mich en Geneck,
broacht mich auf die Brück,
daß ich dächt, mich tritt e Pfäär.
Och ich spur kei Arm, kei Bei,
un ich dächt mich när,
bann ich bluis derhem gebliewe wäär.

 

100 Jahre Zella-Mehlis
 

Ausstellungen

Sonderausstellung Mann

Sonderausstellung Industriegeschichte

Da das Museum wegen der aktuellen Situation geschlossen und ein Besuch der Sonderausstellung bis auf Weiteres nicht möglich ist, kann man die Ausstellung, mit einer Kurzversion des Films "Zella-Mehlis – Historisch gewachsene Wirtschaftskraft", im Internet besuchen:

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Der Internationale Museumstag fand am 17. Mai 2020 nur mit vielen Einschränkungen, vor allem mit Onlineangeboten, statt. Auch wir haben wir eine Museumstag-Extra-Intenetseite zusammengestellt:

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Mensch König! So hieß bis Ende September 2020 eine Sonderausstellung im Stadtmuseum in der „Beschußanstalt“ Zella-Mehlis. Die Ausstellung hat uns kleinem Museumsteam viel Mühe bereitet. Wir fänden es schade, wenn diese nun im Depot verschwände. Damit Sie diese Ausstellung auch weiterhin besuchen können, haben wir die Inhalte in einer Internetpräsentation verfügbar gemacht.

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360° Panorama-Tour!

Wenn Sie schon nicht ins Museum kommen können, kommt das Museum eben zu Ihnen! Mit Mauszeiger-Verschiebung können Sie sich virtuell im Kugelpanorama umsehen und an Übergangspunkten in weitere Museumsbereiche springen.

Stadtmuseum in der Beschußanstalt

Technisches Museum Gesenkschmiede

 

Öffnungszeiten

Liebe Museumsfreunde und Museumsbesucher,

wir bedauern sehr, dass die Museen der Stadt Zella-Mehlis aufgrund von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ab Montag, dem 2. November 2020, geschlossen bleiben.

Das Stadtmuseum in der Beschußanstalt ist von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr telefonisch (0 36 82 46 46 98) erreichbar. Im Technischen Museum Gesenkschmiede können Sie Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Für Anfragen alle Museen betreffend können Sie uns per E-Mail (museum@zella-mehlis.de) erreichen.

 

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