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KLEKs

KLEKs war das erste Geoinformationssystem in Deutschland, mit dem historische Kulturlandschaftselemente nach einer ganzheitlichen Methodik digital aufgenommen werden konnten. Seit 1999 wurden für die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen über eine Viertelmillion Datensätze erfasst. KLEKs ist keine behördeninterne Datenbank, sondern versteht sich als Teilbaustein einer Plattform für das bürgerschaftliche Engagement für die Bewahrung lebenswerter, vielfältiger Natur- und Kulturlandschaften. KLEKs kann von Interessierten vor Ort angewendet werden. Der Sinn bestehender behördlicher Datenbanken des Natur- und Denkmalschutzes wird damit keineswegs infrage gestellt. Ganz im Gegenteil sollen geeignete Informationen aus KLEKs (z. B. zu bisher nicht beachteten, aber bewahrenswerten Landschaftselementen) auch in die behördlichen Datenbanken einfließen. KLEKs ist keine Insellösung, es lässt sich insbesondere durch die Begriffe Gemeinschaftsprinzip und Selbstorganisation sowie Bürgernähe, Offenheit und Transparenz kennzeichnen. Unter Ausnutzung von Synergiepotenzialen bislang oft verstreuter Informationen und lokaler Initiativen soll der Zugriff auf einen gemeinsamen, ständig wachsenden und verbesserten Datenbestand ermöglicht werden. Durch dieses moderne, partizipative Konzept besteht die Möglichkeit, eine flächendeckende und auf Vollständigkeit angelegte Bestanderfassung historischer Kulturlandschaftselemente anzugehen. Natürlich wird das Kataster nie abgeschlossen sein und muss ständig aktualisiert werden.

 

 
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