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A. G. Sterzing


Albert Gotthilf Sterzing

geboren 26.02.1822 in Zella St. Blasii
gestorben 17.10.1889 in Gotha
Gründer des Deutschen Schützenbundes

26.02.1822
geboren in der Waffenstadt Zella St. Blasii (Vater Amtsphysikus Dr.Johann Christian Sterzing in
Zella St. Blasii); ein Bruder lernte Büchsenmacher

1834 - 1840
Gymnasium in Gotha, Abschluß Matura

1840 - 1843
Studium der Rechtswissenschaft an der Landesuniversität Jena

1844
erhielt den Königsschmuck der privilegierten Schützengesellschaft Zella St. Blasii

28.03.1844
Mündliche Prüfung ( durchgefallen )

1844
Gesuch auf Beschäftigung am herzoglichen Justizamt in Zella St. Blasii

Februar 1845

nochmals mündliche Prüfung und nach Bestehen Aufnahme in Rechtskandidatenstand

März 1845
Ernennung zum Accessisten (Justizdienst ohne Bezahlung)

02.04.1845 bis 1848
Accessistenstelle am herzoglichen Justizamt Zella St.Blasii

1846
Gesuch auf Bezahlung

1848
Ernennung zum Aktuar ( Gerichtsangestellter )

1848 - 1854
Stellung als Aktuar am herzoglichen Justizamt Liebenstein bei Plaue/Thür.

1850 - 1861
Mitglied des Gothaer-Landtages (als Landbote erwähnt)
Kandidat für den Reichstag ?

01.10.1850
Ernennung zum Amts- und Gerichtsadvokaten

06.10.1850
Heirat mit Emilie Elise Klett in Zella St. Blasii (Tochter des Zellaer Gewehrhändler Ernst Carl Klett
aus der Ehe : 3 Söhne und 2 Töchter)

1854 - 1858
Amtskommissär beim Stadtgericht Gotha

1858 - 1859
Kreisgerichtsrat in Gotha

1859
Staatsanwalt

11.07.1861
Gründung des Deutschen Schützenbundes anläßlich des Deutschen Turntages in Gotha nach
einem Aufruf von Sterzing

60iger Jahre
Mitglied des Verwaltungsrates der Thüringischen Eisenbahn

1862 - 1889
Anläßlich der Deutschen Schützentage in Frankfurt/Main, Sterzing zum Vorsitzenden
des Gesamtausschusses gewählt; später Bundespräsident des Deutschen Schützenbundes

1865

Vorsitzender des Stadtgerichtes Gotha und Ernennung zum Justizrat

1863 - 1875
Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Gotha

1872
Preußischer Adler-Orden erhalten und Ehrenzeichen für Nichtcombattenten

1876
Tod seiner Frau Emilie in Gotha

1879
Berufung zum Direktor des Landgerichts Gotha

1880
2.Ehe mit Emilie Koch ( eine Tochter geboren 1880 ) - als Vorsitzender des Gothaer Vereins
zur Erbauung eines Krematoriums in Gotha als einer der ersten Deutschen eingeäschert

01.01.1888
Ritterkreuz I.Classe vom Herzogtum Sachsen-Gotha

17.10.1889
gestorben in Gotha

1889
Sterzing-Denkmal in Zella St. Blasii geplant (kam nicht zur Ausführung)

1925
Sterzing-Fenster im Zella-Mehliser Rathaus gestiftet von den Zella-Mehliser Schützen

Mitte der 30iger bis 50iger Jahre
Sterzing-Straße in Zella-Mehlis, heutige Waldfrieden-Straße

29.09.1893
Sterzing-Denkmal in Gotha geweiht

1945
zu DDR-Zeiten Denkmal in Gotha abgebaut

17.07.1991
Wiedererrichtung und Weihe im Garten des Schießhauses in Gotha

 

 
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