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C. Walther


Carl Walther

geboren 1858 in Zella St. Blasii
gestorben 9. Juli 1915 in Zella St. Blasii
Büchsenmachermeister und Gründer der gleichnamigen Waffenfabrik

1873
Lehre bei Büchsenmachermeister Willibald Barthelmes mit anschließender Tätigkeit als Büchsenmacher in mehreren Zellaer Waffenbetrieben.

1886
Gründung eines eigenen Betriebes auf dem Zellaer "Katzenbuckel". Fertigung von Scheibengewehren.

1888
Verehelichung mit Minna, der Tochter des bekannten Zellaer "Arminius"-Revolverfabrikanten Friedrich Pickert. Ausbildung seiner Söhne Fritz, Georg, Willy, Erich u. Lothar ebenfalls im
Waffenhandwerk und Profilverlagerung seines Betriebes hin zur Fertigung von Faustfeuerwaffen.

1908
Unter maßgeblicher Mitwirkung seines ältesten Sohnes Fritz entsteht die erste 6,35 mm-Walther-Selbstladepistole mit der Bezeichnung "Modell 1". Dieser folgten im Laufe der folgenden Jahre verbesserte Waffen bis hin zum "Modell 9"

1915
Bezug des neu geschaffenen Betriebsgeländes in der Zellaer "Goethestraße" und Entwicklung zu einem der größten Arbeitgeber in Zella-Mehlis.

09.07.15
Tod des Firmengründers Carl Walther
Fortführung des Betriebes durch Fritz, Georg und Erich unter der Bezeichnung "Carl-Walther-Waffenfabrik"

1924
Beginn mit der Fertigung von Rechenmaschinen

1925
Lothar Walther, der jüngste Sohn, gründet seine eigene Firma auf dem "Katzenbuckel"

1929

Fertigung der Walther - PP (Polizeipistole)

1931
Fertigung der Walther - PPK (Polizeipistole/Kriminal)

1938
Fertigung der Wehrmachts-Dienstpistole P 38
Diese Pistolen begründeten die weltweite Bekanntheit der Zella-Mehliser Waffenfirma "Carl Walther"

1945

Am 3.April besetzten amerikanische Streitkräfte Zella-Mehlis. Eine der ersten Fragen der Besatzer war: "Where is Walther?" Der Betrieb wurde genauestens inspiziert und die Unterlagen konfisziert. Als die Übergabe des besetzten Südthüringens an die Russen bevorstand, wurden Industrielle mit ihren Familien in den amerikanischen Sektor Deutschlands - ins Baden - Württembergische Heidenheim "zwangsevakuiert"- unter ihnen auch die Walther-Familien.

1947
Die Fabrikanlagen des Hauptwerkes der Firma "Walther" in Zella-Mehlis wurden gesprengt.

1947
Neubeginn der Rechenmaschinenfertigung in Gerstetten - später auch in Niederstotzingen.
Die Firma Lothar Walther fertigt noch heute in Königsbronn.

1950
Neubeginn auch für die Waffenfertigung in Ulm.

1993
"UMAREX" kauft den Großteil der Carl Walther GmbH auf. 

 

 
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