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Heft 14

Der Museumskurier Heft14/Februar 2012

Titelbild

20 Jahre Geschichts- und Museumsverein Zella-Mehlis e.V.

Im Mai 2012 begeht unser „Geschichts- und Museumsverein Zella-Mehlis e.V." den 20. Jahrestag seiner Gründung. Die Wurzeln des Vereins reichen allerdings einige Jahrzehnte zurück. Seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bestand das Kollektiv des Heimatmuseums innerhalb des Kulturbundes der DDR, in den siebziger Jahren entstand die AG Heimatgeschichte und der Arbeitskreis Denkmalpflege. Diese Interessenvereinigungen waren die Vorläufer unseres Geschichts- und Museumsvereins. Nach der politischen Wende 1989/90 und dem Anschluss der DDR an die BRD gemäß dem Artikel 23 des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 entstanden neue Rechts- und Gesellschaftsverhältnisse. Die zu DDR-Zeiten abgeschaffte Rechtsform des Vereins gab es wieder, während die bisherigen Interessenvereinigungen zerfielen bzw. keinen eigenen Rechtscharakter mehr besaßen. So war es notwendig und sinnvoll, dass 24 engagierte Heimatfreunde aus den erwähnten Vereinigungen am 25. Mai 1992 zusammenkamen und den Verein gründeten. Natürlich gingen dem Wochen der intensiven Vorbereitung voraus und auch nach dem Gründungstag war noch so manche Hürde bis zur Eintragung als „Geschichts- und Museumsverein e.V." zu bewältigen. Besonders engagiert waren dabei unsere Vereinsfreunde Werner Ansorg, Ludwig Stier, Lothar Schreier, Hans-Wolf Geißler und Ulrich Brunzel.
Ziele und Zweck des neuen Vereins ergaben sich aus der bereits vorhandenen Interessenlage der Gründer, nämlich dem Erforschen und Publizieren der Heimatgeschichte, dem Sammeln und Bewahren von historischen Sachzeugnissen und der Unterstützung denkmalpflegerischer Belange. Dies wurde so in die Satzung aufgenommen. Mit der Gründung des Vereins wurde der notwendige Rahmen für alle Aktivitäten auf diesem Gebiet geschaffen. Der Mittel- und Anlaufpunkt des Vereins war - wie bereits bei den erwähnten Vorgängern - natürlich das Heimatmuseum Zella-Mehlis. Der Erhalt des Museums, dessen Betreuung, Gestaltung, Erweiterung und Entwicklung, waren ein Grund für die Vereinsgründung. In dieser Zeit gab es nämlich administrative Bestrebungen, die sich für eine Schließung des Museums aussprachen. Somit wurde der Verein ein wichtiger Streiter für den Erhalt des Museums an einem neuen Standort. Von Beginn an war es weiterhin das Ziel, die historische Gesenkschmiede im Lubenbachtal und den Förderverein für das technische Museum Gesenkschmiede, der inzwischen Mitglied des GuMV e.V. ist, zu unterstützen.
Durch das Engagement der Vereinsmitglieder wurde der Geschichts- und Museumsverein sehr schnell zu einem geachteten und anerkannten Partner im musealen und kulturellen Leben der Stadt. Unsere Aktivitäten halfen nicht nur den Bestand des Museums zu sichern, sondern auch die Bedeutung des Museums und der Gesenkschmiede für unsere Stadt bewusst zu machen. Dabei waren es immer das eigene Handeln und die eigene Arbeit, welche dem Verein Gewicht verliehen. Dazu gehörten die Arbeit an der musealen Ausstellung, die Erweiterung des Sammlungsbestandes ebenso wie das Publizieren historischer Beiträge. In Zusammenarbeit mit dem Heinrich-Jung-Verlag gab der Verein eine Vielzahl von Publikationen heraus, angefangen bei „100 Jahre Beschußanstalt Zella-Mehlis" über „Hammerschläge"(Ehrhardt-Biografie) bis hin zu „Von Mercedes zu Robotron". Auch die Beteiligung und Mitgestaltung von kulturellen Veranstaltungen unter dem Gesichtspunkt der Traditionspflege und Vermittlung alten Brauchtums in der Stadt Zella-Mehlis fanden und finden allgemeine Anerkennung. Besonders hervorzuheben an dieser Stelle ist das Wirken der Hirtenbläser des Heimatmuseums in den Jahren 1973 bis 2007. Höhepunkte ihres Wirkens waren Auftritte bei diversen Fernsehsendungen (u.a. Oberhofer Bauernmarkt, MDR-Rucksack, Wernesgrüner Musikantenschänke), bei vielen Berg- und Hüttenfesten (u.a. Adlersberg, Rennsteiggarten) und natürlich beim Hirtentag im Deutschen Hirtenmuseum in Hersbruck.
Über den GuMV e.V. konnten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in der Gesenkschmiede und dem Museum realisiert werden, da der Verein ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Der Verein wurde Ansprechpartner für historisch und museal an Zella-Mehlis interessierte Menschen in unserer Stadt und in der Republik. Die Zahl der Vereinsmitglieder wuchs in dieser Zeit beachtlich.
Entsprechend der Größe und Bedeutung des Vereins wuchsen die Ansprüche und Ziele. Es waren Vereinsmitglieder, welche bereits 1992 die ersten Konzeptionen für eine museale Neuorientierung in der Stadt entwickelten und dabei das herausragende Baudenkmal „Beschußanstalt" einbezogen. Aus diesen ersten Ansätzen wuchs ein Museumskonzept mit nationalem Anspruch. Die Entscheidung der Stadt Zella-Mehlis, ein neues Stadtmuseum in der Beschußanstalt aufzubauen und die erfolgte Sanierung des Gebäudes „Beschußanstalt", bedeuteten damals einen qualitativen Sprung im städtischen Museumswesen. An diesem hatte der Geschichts- und Museumsverein einen entscheidenden Anteil. Beim Aufbau und der Gestaltung dieses neuen Museums waren viele Vereinsmitglieder engagiert, sowohl bei der inhaltlichen Bearbeitung einzelner Themenbereiche als auch beim eigentlichen Aufbauen, Umräumen und Einräumen. Der Geschichts- und Museumsverein konnte manches museale Kleinod erwerben, das sich heute in der Ausstellung des Stadtmuseums befindet. Unbestrittener Höhepunkt und bisher größte Herausforderung für den Verein war auf jeden Fall der Erwerb und die Sanierung des Chassis eines Ehrhardt-Autos, welches im Museum ein Sachzeugnis der Zella-Mehliser Automobilgeschichte verkörpert. Eine Reihe von Ausstellungsstücken stammt von Sponsoren aus nah und fern. Hierbei ist besonders Heinrich Erhard Babo hervorzuheben, der zwei Exponate von regionaler und zugleich nationaler Bedeutung sponserte, nämlich zwei „Schwarze Einser" (erste deutsche Briefmarke und zugleich des Königreichs Bayern, entworfen von Johann Peter Haseney aus Mehlis, einem Ortsteil des heutigen Zella-Mehlis).
Bezeichnend für die enge Bindung der Vereinsmitglieder zum Museum ist die Tatsache, dass sich der Sitz des Vereins in der Beschußanstalt befindet. Neben all diesen Aktivitäten prägen unseren Verein aber auch die Gemeinschaft, der Zusammenhalt und die Geselligkeit. Bei den wöchentlichen Zusammenkünften in der Beschußanstalt werden nicht nur Vereinsarbeit und Aktivitäten besprochen oder ausgeführt. Auch über Tages- und kommunalpolitische Fragen und Probleme wird sich unterhalten. Die Neuigkeiten aus der Stadt erfährt man und wenn die „Alten" von früher erzählen, dann ist der Unterhaltungswert mindestens genauso hoch wie der Informationsgehalt. Jährlich findet ein Vereinsfest im März statt, im September eine Vereinsfahrt, so zum Beispiel nach der Wartburg (Eisenach), der Heidecksburg (Rudolstadt) und der Festung Rosenberg (Kronach) sowie „Tage der offenen Tür" anlässlich des „Internationalen Museumstages" im Mai und des „Tages des offenen Denkmals" im September (in Verbindung mit dem Stadtfest).
In den 20 Jahren des Bestehens ist unser Geschichts- und Museumsverein für viele Mitglieder zu einem wichtigen Bestandteil bei der Freizeitgestaltung geworden. Durch die Arbeit seiner Mitglieder ist der Verein zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil des städtischen Kulturlebens und zu einer Stütze im städtischen Museumswesen geworden. Die Ausstrahlungskraft des Museums und des Vereins reicht weit über die Grenzen Thüringens hinaus. Darauf können und sind die Vereinsmitglieder zu recht stolz.


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Bilder aus dem Thüringer Wald

2. Der Holzhauer.

Wenn der Spätherbst den Hirten ins Haus treibt, so lockt er einen anderen Wäldler in den Forst: es ist der Holzmacher. Sehr früh am Morgen bricht er auf. Seine Kleidung ist wohl noch von selbstgesponnenem Garn hergestellt. An den Füßen trägt er derbe Stiefel; Strümpfe kennt mancher nicht. Auf dem Rücken hat er sein Reff, ein Traggerät, wie es die Ziegelträger bei einem Bau benutzen. Auf dem Reff trägt er mehrere Äxte, eine Stockhacke und ein Säckchen, das etliche Kartoffeln, etwas Schmalz und Salz, ein Stück Brot, ein Fläschchen Schnaps, eine Feile und mehrere Wetzsteine und Keile birgt. Auf der Schulter hängt die scharfe Säge in der Scheide.
Zu Zweien schreiten die Holzmacher dem Walde zu. Nebel liegt auf der Flur, frisch weht die Herbstluft. Zzp, zzp! Drosseln ziehen. Kein Vogelgesang schallt aus dem Walde. Der Wald rauscht: er singt der zur Rüste gehenden Natur das Grablied. Die Bäume schwanken im Winde und schütteln wie unwillig die Wipfel, als wollten sie die Feinde abwehren, die mit Säge und Axt ihnen den Tod bringen. Bald ist die Arbeitsstätte erreicht, auf windfreier Stelle ist die einfache Rindenhütte gelegen. Das Reff wird abgelegt, abgepackt, und nun geht es an die Arbeit.
Die Säge, von zwei Mann gezogen, dringt mit scharfem Zahn in den Baumstamm; hat sie sich drei bis vier cm über Sägenbreite ins Holz gefressen, so wird in den Schnitt ein Keil eingesetzt und angeschlagen, später noch mehrere; auf die entgegengesetzte Seite des Stammes fallen etliche Axthiebe, damit eine Kerbe entsteht: und der hundertjährige Waldriese stürzt krachend zu Boden. Ein Baum nach dem andern wird gefällt. Da liegen sie dutzendweise, oft in Reih und Glied, oft über- und durcheinander wie die gefallenen Helden auf dem Schlachtfelde. Stunden hat die harte Arbeit gedauert, und Hunger hat sie erzeugt. Ein Stück Schwarzbrot, ein Stück Käse, ein Schluck Branntwein bilden das magere Frühstück. Gleichzeitig wird das Mittagessen vorbereitet; an der nahen Bergquelle gibt's kristallhelles Wasser, die paar Kartoffeln werden geschält und in den Kochtopf mit Wasser geworfen und etwas Salz dazugetan. Ein Feuerchen ist bald angeschürt, mit Steinen wird es umlegt, und der Topf mit den Kartoffeln wird darangestelt. Während die Speise langsam kocht, arbeiten die Männer rüstig weiter. Sie gehen vorsichtig bei der Arbeit zu Werke. Der Boden des Bergabhanges ist glatt, auch der Wind weht ihnen heute entgegen. Wie leicht kann ein Mann ausgleiten, wie schnell kann der Wind nach falscher Seite hin den fast durchgesägten Baumstamm werfen, und ein Unglück ist leicht geschehen. Ist doch mancher Holzfäller vom stürzenden Baum erschlagen worden. Es ist 1 Uhr, die Holzmacher sehen nach ihren Kochtöpfen, die Kartoffeln sind gar. Das Reff wird umgestürzt: es bildet einen länglichen Tisch. Der Mann nimmt sein Messer, holt aus dem Geschirr die Kartoffeln und legt sie aufs Reff, daß sie kalt werden. In das Kartoffelwasser tut er etwas Pfeffer, etwas Schmalz und etliche Brotschnittchen. Die Wassersuppe ist fertig, und dazu werden die Kartoffeln gegessen. Ei, wie das schmeckt im Wald, wenn man Hunger hat! Ja, ja, der Mann im Leinwandkittel, mit schwieligen Händen muß genügsam sein, denn sein Tagelohn beträgt 2 -2,50 Mk.
Nach dem Mittagessen wird das Arbeitszeug auf seine Brauchbarkeit untersucht. Die stumpfen Äxte werden geschliffen. Auf einem Baumstumpf, der in der Mitte muldenförmig ausgehöhlt ist, ruht auf senkrechten Ständern ein kleiner Schleifstein;er wird jetzt in Dienst gestellt, das übrige tut der Wetzstein. Die Säge wird mit der Feile geschärft, knirschend bearbeitet sie Zahn um Zahn; zuletzt nimmt der Holzfäller einen eigenartig geformten Schlüssel und bringt die verbogenen Zähne in die richtige Lage. Nun werden die gefällten Stämme ausgeputzt, d. h. die Äste werden mit scharfem Hieb abgeschlagen. Die Streu wird zusammengetragen und auf Meterhaufen geworfen, das Kieferreisig mit Wieden (Weiden) auf Wellen gebunden und zu Hunderthaufen zusammengelegt. Manche Stämme, wohl die meisten, bleiben ganz, nur die Spitze wird abgehauen; diese Stämme sind zu Bauholz bestimmt. Die hierzu untauglichen werden in meterlange Walzen zerschnitten und ein oder zweimal gespalten. Die Holzscheite werden auf Haufen geworfen und später zu Meterstößen aufgelegt.
Über der Arbeit vergeht die Zeit, die Nacht bricht herein, der Feierabend ist da. Das Handwerkszeug wird zusammengesucht und aufs Reff geschnürt, dazu legt der Holzmacher etwas gutes, trockenes Holz. Das ist sein recht; auf diese Weise trägt er sich sein Winterholz heim. Mit Unterbrechung - manchmal wochenlanger - arbeitet der Holzhauer den Winter durch im Forst; im Winter ist das Holz Saftlos und zu Werk- und Bauholz vorzüglich geeignet. Hat der Winter Schnee gebracht, und ist die Schlittenbahn gut, so fahren etliche Holzmacher an die entlegenen Stellen der Holzschlages und rücken das Holz, d. h. sie schaffen es an die Abfuhrwege, wo es später bequem mit dem Wagen geholt werden kann. Im Frühjahr, ja bis zum Juni werden noch Bäume, sogenannte Schälfichten, gefällt. Da der Saft in die Bäume getreten ist, werden die Stämme entrindet. Mit scharfer Hippe werden längs und Querlinien bis aufs Holz gezogen, und mit einem meißelförmig zugespitzten Aste läßt sich die Rinde leicht abschälen. Diese wird zusammengerollt, dachförmig aufgestellt und an der Sonne getrocknet. Als Lohe ist sie vom Gerber gesucht. Wenn der Holzschlag aufgearbeitet ist, d. h. wenn Reisig, Nutz- und Brennholz verkauft und weggeschafft worden sind, beginnt der Holzmacher mit dem Stockmachen.

Hölzfällerwerkzeuge

Verschiedene Waldwerkzeuge
Die Bäume werden mit der Axt und der Schrotsäge bzw. Hebelzahnsäge gefällt. Mit Hammer und Keil oder mit Schlegel und Schindeleisen werden sie gespalten. Sapine und Zugmesser benötigt man zum Zurechtschneiden.

Die im Winter beim Abschneiden der Bäume stehen gebliebenen Baumstümpfe werden mit der Stockhacke umgraben, daß die Wurzeln frei werden. Diese werden mit scharfer Axt abgehauen und aus dem Boden gehoben. Der Stock selbst wird mit Axt und Keil gespalten; in den Spalt steckt der Holzmacher einen Reitel und dreht, ihn als einarmigen Hebel benutzend, die Stockhälften von der Herzwurzel ab. Das ist eine mühsame Arbeit, die manchen Schweißtropfen kostet.
Im Sommer wird der Stockgräber nebenbei Vogelsteller. Unter dem Vögeln findet sich als der Forstkultur schädlich der Kreuzschnabel, insofern er den Samen der Fichte, Tanne und Kiefer frißt. Er ist deshalb von der Obrigkeit freigegeben, und die Holzarbeiter können ihn fangen. Sie stellen auf einer Blöße etliche Kletten auf, das sind Stängelchen mit Holzbügeln. Sie gleichen großen dreizinkigen Gabeln. Darauf werden wage- und senkrecht Leimruten gesteckt. Oft bestellt der Kreinzsteller auch einen stubenhohen Busch mit kleinen Sprenkeln, und daneben hängt er an schräg in die Erde gesteckten Stängelchen etliche Lockvögel auf. Sobald die Lockenden freifliegende Vögel ihresgleichen hören, so rufen sie sie herbei, und beim Niedersitzen werden die dummen Vögel gefangen.
Auf Geheiß des Forstpersonals verrichtet der Holzfäller noch mancherlei andere Arbeiten. Er legt Samenbeete an, worin junge Nadel- und Laubbäumchen gezogen werden, und bepflanzt die Holzschläge. nach der Schnur werden die Pflanzen 1 m voneinander in Löcher gesetzt. Tausende und Abertausende stehen da in Reih und Glied wie die Schüler auf dem Turnplan. Der Holzmacher muß Wege bauen helfen, oft Forstschädlinge, wie Borkenkäfer, fangen oder Leimringe an Bäume anlegen.
Früher war der Arbeitskreis des Holzfällers noch größer als heute. Im Winter bei guter Schneebahn wurden Hunderte von Holzklaftern an die Bergrutschen gefahren, mit Donnergepolter schossen die Hölzer den Abhang hinunter ins gefrorene Bachbett. Im Frühjahr wurden z. B. im Gebiet der Katze, einem Zufluß der Schwarza, die großen Teiche: der Schälerts-, Wulst-,Apelsbachs-, Jungfrau-, Altfrau-, Reichenbachsteich u. a. gezogen. Die gewaltige Wassermasse hob die Hölzer auf ihren Rücken und führte sie in reißender Flut dahin. Das war eine lustige Fahrt. Wie sprangen die Scheite in Bogen da und dort anstoßend! Damit keine Stauung eintrat und kein Holzstück liegen blieb, begleitete der Holzhauer als Flößer das Holz flußabwärts bis unterhalb des Schweizerhauses oder gar bis Rudolstadt, wo die Scheite gelandet wurden.

R. Franke, Rudolstadt

Tex: Thüringen in Wort und Bild, Band 2, Leipzig, 1910
Bilder: J. Seymour, Das große Buch vom Leben auf dem Lande, Berlin 2002

Terminvorschau 2012

Samstag, 10. März 10, 15.00 Uhr Ausstellungseröffnung
Technisches Museum Gesenkschmiede: Fotoausstellung: „Fahrzeugtechnik"

Montag, 30. April 30, 18.00 Uhr
Hof Bürgerhaus / Kaisergarten: 21. Walpurgisnacht - höllisches Spektakel mit Folkmusik, Mittelalterrock, Walpurgisfeuer, Wahrsagerin u.v.m.

Sonntag 13. Mai, 9.30 Uhr
Kirche Zella St. Blasii: Festgottesdienst 900 Jahre Zella St. Blasii, anschließende Beteiligung Geschichts- und Museumsverein

Sonntag, 20. Mai 20, 10.00 Uhr
Internationaler Museumstag „Welt im Wandel - Museen im Wandel"
Museum in der Beschußanstalt / Technisches Museum Gesenkschmiede:

Montag, 21 Mai bis Freitag, 25. Mai, 9.00 Uhr
Technisches Museum Gesenkschmiede: Werkstattwoche „Metallgestaltung"

Samstag, 9. Juni, 15.00 Uhr Ausstellungseröffnung
Technisches Museum Gesenkschmiede: Fotoausstellung: „Jahreszeiten"

Freitag, 29. Juni, 18.00 Uhr bis 1. Juli
Hof Bürgerhaus / Kaisergarten: 2. St. Blasii-Magdalena-Markt, Mittelalterspektakel

Samstag, 18. August, 13.00 Uhr
Technisches Museum Gesenkschmiede: 18. Schmiedefest

Freitag, 7. September bis Sonntag 9. September
23. Stadtfest "Ruppertusmarkt"

Samstag, 8. September, 15.00 Uhr, Ausstellungseröffnung
Technisches Museum Gesenkschmiede:Ausstellung: Malerei "Lebenswelten" von Fam. Neumann, Zella-Mehlis

Sonntag, 9. September
Museum in der Beschußanstalt und Technisches Museum Gesenkschmiede:
Tag des offenen Denkmals

Samstag, 15. September (vorgemerkt)
Traditionelle Exkursionsfahrt des Vereins. Näheres zum Termin und Fahrziel erfahren Sie rechtzeitig in der Einladung.

Sonntag, 23. September, 10.00 Uhr
12. Weideabtriebsfest im Ruppertstal

Samstag, 10. November 16.00 Uhr
Technisches Museum Gesenkschmiede:
Glühwein am Schmiedefeuer - das Technische Museum im Lichterglanz

Samstag, 1. Dezember, 19.30 Uhr
"Scheune" am Bürgerhaus: vorweihnachtliche Spinnstube mit der "Läppleszunft"

Freitag, 7. Dezember bis 8. Dezember
Markt Zella: Nikolausmarkt

Samstag, 8. Dezember, 14.00 Uhr
Technisches Museum Gesenkschmiede: Der Nikolaus ist in der Schmiede ... mit Überraschungen für Kind...

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Kurier14.pdf (838 KB)

 

 
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