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Heft 8

Der Museumskurier Heft 8/März 2002

10 Jahre Geschichts- und Museumsverein Zella-Mehlis e. V.

Dieses Jahr begeht der "Geschichts- und Museumsverein Zella-Mehlis e. V." den zehnten Jahrestag seiner Gründung.

Die Wurzeln des Vereins gehen natürlich wesentlich weiter zurück. Seit den sechziger Jahren bestand das Kollektiv des Heimatmuseums innerhalb des Kulturbundes, in den siebziger Jahren entstand die AG Heimatgeschichte und der Arbeitskreis Denkmalpflege. Diese Interessenvereinigungen waren die Vorläufer unseres Geschichts- und Museumsvereins. Nach der Wende und der Wiedervereinigung entstanden neue Rechts- und Gesellschafts-verhältnisse. Die zu DDR-Zeiten abgeschaffte Rechtsform des Vereins gab es wieder, während die bisherigen Interessenvereinigungen zerfielen bzw. keinen eigenen Rechtscharakter mehr besaßen. So war es notwendig und sinnvoll, dass am 25.05.1992 24 Interessierte aus den erwähnten Vereinigungen zusammen kamen und den Verein gründeten. Natürlich gingen dem Wochen der intensiven Vorbereitung voraus und auch nach dem Gründungstag war noch manche Hürde bis zur Eintragung als eingetragener Verein zu bewältigen. Besonders engagiert waren dabei unsere Vereinsfreunde Werner Ansorg, Ludwig Stier, Lothar Schreier, Hans-Wolf Geißler und Uli Brunzel.

Ziele und Zweck des neuen Vereins ergaben sich aus der bereits vorhandenen Interessenlage der Gründer, nämlich dem Erforschen und Publizieren der Heimatgeschichte, dem Sammeln, Bewahren und Darstellen von historischen Sachzeugen und der Unterstützung denkmalpflegerischer Belange. Dies wurde so in die Satzung aufgenommen. Mit der Gründung des Vereins wurde der notwendige Rahmen für alle Aktivitäten auf diesem Gebiet geschaffen. Der Mittel- und Anlaufpunkt des Vereins war ebenso wie bereits bei den erwähnten Vorgängern natürlich das Heimatmuseum Zella-Mehlis. Der Erhalt des Museums, dessen Betreuung, Gestaltung, Erweiterung und Entwicklung waren auch ein Grund für die Vereinsgründung. Gab es doch damals tatsächlich administrative Bestrebungen für eine Schließung des Museums. Der neue Verein sollte ein gewichtiger Streiter für das Museum sein und ist auch zu diesem geworden. Ebenso war es von Beginn an Ziel, die historische Gesenkschmiede im Lubenbachtal und den Gesenk-schmiedeverein zu unterstützen.

Durch das Engagement der Vereinsmitglieder wurde der Geschichts- und Museumsverein sehr schnell zu einem geachteten und anerkannten Partner im musealen und kulturellen Leben der Stadt. Unsere Aktivitäten halfen nicht nur den Bestand des Museums zu sichern, sonder auch die Bedeutung des Museums und der Gesenkschmiede für unsere Stadt bewusst zu machen. Dabei waren es immer das eigenen Handeln und die eigene Arbeit, welche dem Verein Gewicht verliehen. Dazu gehörten das Sicherstellen der sonntäg-lichen Öffnungszeiten im Museum, die Arbeit an der musealen Ausstellung, die Erweiterung des Sammlungsbestandes ebenso wie das Publizieren historischer Beiträge. Aber auch die Beteiligung und Mitgestaltung von kulturellen Veranstaltungen unter dem Gesichtspunkt der Traditionspflege und Vermittlung alten Brauchtums in der Stadt Zella-Mehlis fanden und finden allgemeine Anerkennung.

Da der Verein ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt, konnten über den Verein AB-Maßnahmen in der Gesenkschmiede und dem Museum realisiert werden. Der Verein wurde Ansprechpartner für historisch und museal an Zella-Mehlis interessierte Menschen in unserer Stadt sowie in allen Teilen Deutschlands. So wuchs die Zahl der Vereinsmitglieder schnell bis auf mittlerweile 100 an. Entsprechend der wachsenden Vereinsgröße und Bedeutung des Vereins sind auch unsere Ansprüche und Ziele gewachsen. Es waren Mitglieder des Geschichts- und Museumsvereins, welche bereits 1992 die ersten Konzeptionen für eine museale Neuorientierung in der Stadt entwickelten und dabei das herausragende Baudenkmal "Beschussanstalt" einbezogen. Aus diesen ersten Ansätzen ist mittlerweile ein Museumskonzept mit nationalem Anspruch gewachsen. Die Entscheidung der Stadt Zella-Mehlis, ein neues Stadtmuseum in der Beschussanstalt aufzubauen, und die erfolgte Sanierung des Gebäudes "Beschussanstalt" bedeuten einen qualitativen Sprung im städtischen Museumswesen. An diesem hat der Geschichts- und Museumsverein seinen Anteil. Beim Aufbau und der Gestaltung dieses neuen Museums sind viele Vereinsmitglieder engagiert, sowohl bei der inhaltlichen Bearbeitung einzelner Themenbereiche als auch beim eigentlichen Aufbauen, Umräumen und Einräumen. Der Geschichts- und Museumsverein konnte manches museale Kleinod erwerben, welches im künftigen Museum zur Ausstellung kommen soll. Unbestrittener Höhepunkt und bisher größte Herausforderung für den Verein ist aber auf jeden Fall der Erwerb und die Sanierung des Chassis eines Ehrhardt-Autos, welches im Museum Dokument der Zella-Mehliser Automobilgeschichte werden soll und werden wird.

Bezeichnend für die enge Bindung zu diesem Museum aber auch für das Anerkenntnis der Vereinsarbeit ist, dass der Verein mittlerweile seinen Sitz in der neuen Beschussanstalt hat.
Neben all diesen Aktivitäten prägen den Verein aber auch die Gemeinschaft, der Zusammenhalt und die Geselligkeit. Bei den wöchentlichen Zusammenkünften in der Beschussanstalt werden nicht nur Vereinsarbeit und Aktivitäten besprochen oder ausgeführt. Auch über "Allerwelts"-Themen wird sich unterhalten, die Neuigkeiten aus der Stadt erfährt man und wenn die "Alten" von früher erzählen ist der Unterhaltungswert mindestens genauso hoch wie der Informationsgehalt. Jährlich findet ein Vereinsfest statt, es wird gemeinsam etwas unternommen und bei den sangesfreudigen Abenden in der Rhöntropfengrotte finden sich viele Vereinsmitglieder zusammen. In den zehn Jahren seines Bestehens ist der Geschichts- und Museumsverein für viele Mitglieder zu einem wichtigen Bestandteil bei der Freizeitgestaltung geworden. Durch die Arbeit seiner Mitglieder ist der Verein zu einem nicht mehr wegzudenkenden Teil des städtischen Kulturlebens und zu einer Stütze im städtischen Museumswesen geworden. Darauf können und sollen die Vereinsmitglieder stolz sein.

Holger Wilhelm (Vereinsvorsitzender)
Waldweg 1
98544 Zella-Mehlis

J. C. W. VOIGT (1752-1821)

 


Abb.: J. C. W. VOIGT in einer Zeitgenössischen Darstellung und Titelblatt des Buches von 1789

Johann Carl Wilhelm VOIGT war der jüngere Bruder eines Weimarer Ministers. In der Absicht, den naturwissenschaftlich begabten VOIGT für den Ilmenauer Bergbau zu verpflichten, schickte ihn der Weimarer Herzog auf Anraten GOETHEs zu einem dreijährigen Studium an die Bergakademie Freiberg. Danach beauftragte man ihn mit einer geologischen Studienreise durch das Weimarer Herzogtum und angrenzende Territorien. Im Verlauf dieser Reise besuchte VOIGT auch unsere Gegenden. Seine Ergebnisse veröffentlichte er 1789 in dem Werk "Mineralogische und bergmännische Abhandlungen" woraus auf den folgenden Seiten ein Auszug nachgelesen werden kann.
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Von Obersteinbach über den Rupberg nach Mehlis

Mein heutiger Weg trug ebenfalls wieder über den Schloßberg, wo ich den gestrigen, nach der Bärenfalle, linkerhand liegen ließ, und mich auf dem Wege nach Mehlis, gerade aus hielt. Die ausgehenden Schichten von Waldplatten hielten noch weit hinauf an, bis fast an den Fuß des Steinhauks, wo dünnschieferiger Sandstein von der Art zu Tage ausgieng, wie er sich bisweilen über Steinkohlenflötzen findet. Hr. Anschütz erwähnt desselben, S. 114. unter dem Namen Wetzsteinschiefer. Aber er war nur von kurzer Dauer, den gleich darauf betrat ich am Fuße des Steinhauks, wiederum gemeinen braunroten Porphyr, der durch die Verwitterung ein farbiges Korn erhalten hatte. Er war mit Partien und Trümmern von dem schönsten hochgrünen Jaspis gleichsam durchwebt, der nur gefunden werden kann. In einige Stücke davon hatte sich roth in Streifen und Puncten gemischt, welche letztere Abänderung unter dem Nahmen, Heliotrop bekannt ist.

Ich hatte mich nun dem Rupberge genähert, von dem wir Herrn Anschütz in Suhla eine ausführliche Beschreibung zu verdanken haben. Ehe ich aber noch seinen Gipfel erreichte, betrachtete ich die Halde einer aufläßige gewordenen Eisensteingrube, wo gemeiner blaßrother Porphyr, der entweder gleich bey seiner Entstehung nicht die vollkommendste Reinheit erhalten, oder durch Verwitterung etwas gelitten hatte, ausgefördert worden war. Aber dennoch hatte er etwas ihn sehr Auszeichnendes und zwar aneinander hängende Kügelchen von grauem Calcedon, die zum Theil mit eben dem Porphyr ausgefüllt waren, der sie umgab. Die Größe dieser Kügelchen stieg im Durchmesser von einem Viertelzoll, bis zu einem ganzen, und bisweilen dehnten sie sich auch in de Breite. Sie waren gar nicht in die Masse des Porphyrs verwachsen, sondern lösten sich rein ab, so weit sie durch das Zerschlagen entblößt wurden. Etwas ähnliches in Rücksicht der Strucktur habe ich am Harz angetroffen, und zwar den Bleyglanz von der Grube St. Joachim, der daselbst Ringelerz genannt wird. So wie bey diesem mit Gebirgsart ausgefüllte Bleyglanzkugeln in der Grauwacke und dem Gangstein angetroffen werden, gerade so liegt hier der Calcedon in dem Porphyr. Von Eisenstein fand ich nichts, und wahrscheinlich war dieser Schacht ein mißlungener Versuch.

Ich bestieg nun den Gipfel des Rupberges mit der Begierde, die ein Gegenstand dieser Art wohl verdient, und der von Herrn Anschütz beschriebene säulenförmige Porphyrfels leuchtete mir sogleich in die Augen. Die Säulen die ohngefähr zwölf Fuß hoch frey stehen und etwa einen Fuß im Durchhschnitt stark sind, neigen sich unter einem Winkel von beynahe 60. Grad gegen Westen, und lassen, obwohl nicht so deutlich, wie beym Basalt, vier bis fünf Seitenflächen zählen. Ich sahe hier den ersten prismatischen Porphyr, muß aber doch gestehen, daß seine säulen-förmige Bildung mit der des Basaltes, nicht wohl zu vergleichen ist. Bey diesem ist alles so bestimmt, die Seitenflächen sind so eben, und es scheint gleich bey der ersten Anlage Rücksicht darauf genommen worden zu seyn. Bey dem Porphyr des Rupbergs aber scheint die säulenförmige Bildung allein von dem Grade der Verwitterung abzuhängen, der Klüfte in Felsen bringt, die vorhin noch nicht darin waren.

Der Gipfel desselben theilt sich in zwey Spitzen, wovon die eine gegen Nordwest, die andere gegen Südost stehet, und an der letzten befinden sich die Säulen. Ich umgieng sie etliche mal, und fand, daß ihr Porphyr durch Klüfte in Lager getrennt war, die sich wie Säulen, unter ungefähr 60 Grad gegen Westen neigten, und etwan zwölf Zoll mächtig waren. Auf der Seite, wo die Säulen lagen, fielen noch andere Klüfte, schräg, theils gegen Norden theils gegen Süden durch den schon in Lager getheilten Porphyr, wodurch nothwendig eine Abtheilung in Säulen entstehen mußte, und zwar an der westlichen Seite zuerst, da aus dieser Himmelsgegend die Wirkungen der Witterung an härtesten empfunden werden. Daher geht die säulenförmige Bildung auch nicht tief in den Fels ein, und ich glaube wenn man zwey oder drey Säulenlager wegbrechen wollte, würde man keine Spur mehr davon antreffen; aber auch die Hofnung nicht aufgeben dürfen, daß mit der Zeit neue Klüfte entstehen und vom neuen Säulen bilden würden.

Uebrigens ist der Porphyr des Rupberges der reinste und härteste, der mir in diesem Gebirg noch vorgekommen ist. Seine thonige Grundmasse ist höchst feinkörnig und läßt schon einigen Ganz bemerken. Sein Quarz sowohl als der ihm beigemengte Fedspath sind noch ganz unversehrt und frisch, und man findet kein Pünctchen, das Verwitterung erlitten hätte. Es scheint, als ob die größern Säulen nach und nach in kleinere zerfielen, denn vierseitige Säulchen von drey bis vier Zoll Dicke und noch einmal soviel Länge, liegen an diesem Berge umher verstreut, daher ich einige davon mitnehmen konnte. Die Raserei des Pöbels der dortigen Gegend, nach Aufsuchung der Schätze in diesem Berge, ist unglaublich; denn vor nicht gar langer Zeit sollen einmal dreyßig solcher schwachen Köpfe, wovon ich einige nahmentlich weiß, einen Versuch gemacht haben, den Teufel zu beschwören, ihm sogar einen Affen geopfert und dennoch nichts gefunden haben. Sie haben aber ihr Wesen nicht sowohl auf der Spitze des Berges als an seinem westlichen Abange.


Abb.: Blick aus dem Kanzlersgrund zum Ruppberg. Stich aus H. SCHWERDT 1859: Album des Thüringer Waldes

Vom Rupberge herunter nach Melis trägt ein Steiler Stieg, wo hin und wieder die gedachten Waldplatten von sehr sandigem Ansehen und Korn zum Vorschein kommen. Hr. Anschütz nennt sie a.a.O.S.114. Breccialager, in liegenden dünnen schieferartigen Lagen, mit grünen festern und weichen Schiefern, und dieses bestätigte sich vollkommen, als ich die Gegend von Mehlis nach Oberhof untersuchte.

Sobald man aber diesen Berg herunter aus dem Walde heraus ist, betritt man wieder Porphyr, aus dem sich linkerhand der Jungfernberg erhebt, rechter hand aber ein unförmlicher Fes von einem schwarzgrauen thonigen Gestein, wovon ich unten noch einiges anmerken werden. Ein Mann, den ich hier antraf, benennte ihn den reitenden Stein. Zwischen beyden befindet sich ein wüster Platz, der Ruppenstall, wo große Porphyr- und Granitwacken zusammengebracht worden sind, und wo unter dem ersten Stücken angetroffen werden, die dem antiken braunrothen Porphyr ungemein nahe kommen, nur daß einige kleine, mit Krystallen ausgesetzte Hölungen, Arbeiten davon unscheinbar machen würden.

Wenig Schritte unter diesem Platze, geht Granit zu Tage aus, der nun den ganzen Grund, worin Melis und Zella angebauet sind, erfüllet, und an den hier zusammenstoßenden Bergen ziemlich weit hinauf, ununterbrochen anhält. Ich schätze den Umfang dieses Terrains wenigstens auf zwey Meilen. Im sämmtlichen hier befindlichen Granit ist Quarz und schwarzer Glimmer ziemlich feinkörnig eingemengt, der rothe Feldspath aber findet sich ganz unverhältnismäßig reichlich in demselben, indem er immer in Partien von einem Cubickzoll im Umfange, und oft noch mehr, darin angetroffen wird. Mit einigen Granitwaken, die auseinander gesprengt wurden, sind die Feldspath-Krytallen desselben so getheilt, daß man noch ihre Krystallfigur bestimmen kann, daher man, auch selbst bey Granit der schon vermauert ist, oft sechseitige Tafeln, die zwey breite und vier schmale einander gegenüber stehende Seiten, und dabey meistens zwey Zoll Länge und einen Zoll Breite haben, gewahr wird. Die meisten dergleichen Tafeln sind aber nach ihren schmalen Seiten gebrochen, daher man auch dem meisten Feldspath in länglichten Vierecken in diesem Granit siehet.

Von Mehlis aus gieng ich heute noch durch den tiefen Grund, durch welchen der Bach Schwarza seinen Lauf nach der Werra nimmt. Der erste Berg der sich hier zur rechten Seite desselben erhebt, wird Reissigsstein benennet. An seinem Fuße giengen Felsen entblößt zu Tage aus, die ganz ungestaltet waren, doch aber an ihren äußern Seiten eine grobschieferige Textur bemerken ließen. Ihre Grundmasse war eine grobsplittrige Mischung von Thon, worin die schwarze, graue und rothbraune Farben unordentlich abwechselten. Bisweilen erhielt ich einige Funken mit dem Stahl an derselben, aber selten. Einige Bruchstücke, die sich den grobschieferigen näherten, waren ganz rein, je unförmicher sie aber ausfielen, desto mehr fremdartige Gemengtheile ließen sich in derselben unterscheiden. Dieser Berg, der hier die Ecke des Grundes ausmachte, zog sich zugleich auch in dem Grunde hinauf, durch den ich vom Rupberge hergekommen war, und der dort bemerkte Fels gehörte mit zu der thonigen Masse die ich eben angeführt habe.

Ich gestehe, daß ich für diese Gebirgsart keinen Namen habe, und noch weniger wage, einen für dieselbe zu erfinden, doch vermuthe ich, daß sie von erfahrenen Gebirgskundigen für eine Art Trapp dürfte erkannt werden. Es waren hin und wieder scharfeckige Bruchstücke dieser Steinart den Berg abgerollt, und da sich unter denselben weder Porphyr noch Granit befand, kam ich auf die Vermuthung, daß er bis auf seinen höchsten Punct daraus bestehen möchte. Doch sahe ich den andern Tag von dem Regenberge herüber, hohe Porphyklippen aus derselben hervorragen. Weiter gegen das platte Land zu, auf dem Wege nach Bennshausen hin, haben sich Schichten von dem todtliegenden Gestein an diese Gebirge angelegt, auf denen ein Flötz bituminöser Mergelschiefer ruhet, und in verticaler Richtung zu Tage ausgehet. Es liegt noch auf demselben Kalk- oder Zechstein, und Sand bedeckt nun weiter alle Schichten, die über dem Zechstein zu vermuthen sind, bis er sich in der Gegend um Kühndorf selbst unter dem neuen Flötz-Kalkstein verliehrt.

Mineralogische und bergmännische Abhandlungen,
herausgegeben von Joh. Carl Wilhelm Voigt, Herzogl. S. Weimarischen
Bergsecretär, ec.
Zweyter Theil, Mit Kupfern.
Leipzig 1789
S. 114-122

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30.04.
11. Walpurgisnacht am Bürgerhaus

11.05.
Weideauftrieb im Ruppertstal (Ausweichtermin 18.05.)

25.05.
Feier zum 10-jährigen Jubiläum des Geschichts- und Museumsvereins in der Regenberghütte

08.06.
Exkursion des Geschichts- und Museumsvereins in das Germanische Museum nach Nürnberg

17.08.
Gesenkschmiede Lubenbachtal: Traditionelles Gesenk-schmiedefest mit Schauschmieden u.a.m., Beginn 13.00 Uhr

06.-08.09.
(13. Stadtfest Zella-Mehlis Ruppertusmarkt, Tag des offenen Denkmals)

29.09.
Weideabtriebsfest im Ruppertstal

05.-06.10.
Kirmes in Zella-Mehlis (Sporthalle �Höhle�)

30.11.
Vorweihnachtliche Spinnstube in der Bürgerhaus-Scheune, Beginn 19.30 Uhr

07.-08.12.
Nikolaus-Markt in Zella-Mehlis


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