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Geschichts- und Museumsverein

Das Öberzeller Lied

Das Öberzeller Lied

Das „Öberzeller“ Lied ist in Zella-Mehlis und Umgebung ein beliebtes Vortragsstück. Es wurde auch in andere Ortschaften und Mundarten übernommen, wobei sowohl die Mundart als auch die Ortsnamen den jeweiligen Gegebenheiten angepaßt wurden.


's wor in der Frühjohrszeit,
wu der Schnea wag woar,
es woar e wonner hüscher Noachmittoag,
ging ich ins Revier,
wollt Hersch un Reahle spür,
un wollt Hörner süch of manchen Schloag

Bin weit römgetappt,
ho gesucht, geglotzt,
es woar de Müh nit wart, wos ich dort fand:
blues e Reahbockshorn,
wu schu die Füchs dru woarn,
henne un der Spetzgeberger Waand.

Haiwarts ging ich durch
dan kalle Luhboachsgroind,
un doa trof ich en, dan ich gut kaant.
In der Waaldmühl,
woar e beiden Lawe,
eener göckt in Ern, dar hatt'n Braand.

Es woarn a Määle doar,
un ku mich ai ze noah,
da pfetzt ich se för lauter Fröd ins Bei.
Prost, ü liewe Leut,
es is ju Sonnab heut,
u vor Mettemoicht ginn me net hai.

Wu ich hai kumm,
schlich ich henne röm,
klopft uuns Kammerfenster nu,
glotz mei All raus,
freacht: War is denn daus?
Sött ich: Lompemainsch, es is dei Muh.

Bein Menschern römgekroche,
die poar Mops versöffe,
Schüh un Strömpf sen aus wie lauter Miest!
Ich ging in die Knie,
hob die Hänn in de Hüe,
zonnt muiss ebbes kumm, doas woar gewieß.

Ich kriecht ai rü, ai nü,
kriecht ai mettenai,
daß ich döcht, mich tröf e kaller Schloag,
un die Schlää, ü Leut,
die vergoß ich niet,
bis un min allerletzte Laawestog.

Sie schnappt mich en Geneck,
broacht mich auf die Brück,
daß ich dächt, mich tritt e Pfäär.
Och ich spur kei Arm, kei Bei,
un ich dächt mich när,
bann ich bluis derhem gebliewe wäär.

 

100 Jahre Zella-Mehlis
 

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Unsere Besucher sind jedes Mal aufs Neue erstaunt, was man in unserem Städtchen alles erleben kann: spannende Entdeckungen im Technikmuseum Gesenkschmiede und im Stadtmuseum in der „Beschußanstalt“, beeindruckende Kunstwerke im Bürgerhaus, exotische Begegnungen im Meeresaquarium, naturwissenschaftliche Phänomene in der Explorata‐Mitmachwelt, Badespaß in den Erlebnisfreibädern und vieles mehr! Ganz gleich, ob Sie an Technik interessiert sind, Kunst und Kultur bevorzugen, oder sich als Familie mit ihren Kindern wohlfühlen möchten – Zella‐Mehlis hat für viele Geschmäcker das passende Angebot!

 

Öffnungszeiten

  Stadtmuseum in der Beschußanstalt Technikmuseum Gesenkschmiede
Montag: geschlossen
10 – 17 Uhr
Dienstag: geschlossen 10 – 17 Uhr
Mittwoch: geschlossen geschlossen
Donnerstag: 10 – 17 Uhr geschlossen
Freitag: 10 – 17 Uhr geschlossen
Samstag: 10 – 16 Uhr 10 – 16 Uhr
Sonntag: 10 – 16 Uhr 10 – 16 Uhr
Feiertags: 10 – 16 Uhr 10 – 16 Uhr

An vier Tagen bleiben die Museen geschlossen:
Neujahr, Christi Himmelfahrt, Heiligabend und Silvester.

Heimatmuseum Benshausen

Das Heimatmuseum Benshausen hat 2024 voraussichtlich an folgenden Tagen von 14.00 – 17.00 Uhr geöffnet (Änderungen vorbehalten!):

14. Januar, 18. Februar, 10. März, 21. April, 19. Mai, 9. Juni, 14. Juli, 11. August, 8. September, 13. Oktober, 10. November, 8. Dezember

Besuche zu anderen Zeiten nur nach vorheriger Vereinbarung.
Eberhard und Erika Mann / Telefon: (03 68 43) 6 07 62

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Zella-Mehlis –
Historisch gewachsene Wirtschaftskraft

Zella-Mehlis kann auf eine bewegte und erfolgreiche Wirtschaftsgeschichte zurückblicken. Hier wurde der Lauf von internationalen Automarken beeinflusst, Weltkonzerne gegründet und dafür gesorgt, dass James Bond die Welt retten kann. Und auch heute finden sich hier Wirtschaftszweige, die man auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Die Langversion dieses Filmes, welcher in Zusammenarbeit mit mamoni media » entstanden ist, können Sie im Technischen Museum Gesenkschmiede » sehen.

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